Microsoft macht mit seiner Antiviren-Software Spezialanbietern das Leben schwer

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Microsofts Security Essentials hat es im März geschafft, die weltweit viertmeist genutzte Antiviren-Software zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Opswat, einem Unternehmen, das Tools zur Softwareentwickung anbietet und Datendienste bereitstellt.

Die Studie von Opswat (PDF) bestätigt wenig überraschend, dass kostenlose Antiviren-Suites deutlich stärker genutzt werden als kostenpflichtige: Die ersten vier Plätze belegen Avast, AVG, Avira und Microsoft. Sie decken gemeinsam weltweit fast 50 Prozent des Markts ab. Zwar bieten alle vier Firmen kostenpflichtige Upgrades für ihre Suiten an, keine gibt jedoch Details darüber heraus, wie viele der Kunden für das Produkt tatsächlich bezahlen.

Weltweit dominiert den Zahlen von Opswat zufolge Avast. Das Unternehmen erreichte zwischen März 2011 und Februar 2012 einen Marktanteil von 16,26 Prozent. In Nordamerika hat Symantec die Nase vorn, weltweit reicht es aber für den Anbieter nur für Platz sechs.

In den vergangenen zwölf Monaten hat Microsofts Security Essentials am meisten zugelegt: von 7,27 auf 10,08 Prozent. In Nordamerika kletterte es von 9,94 auf 14,92 Prozent. Avira lag bei 11,65 Prozent und AVG bei 10,96 Prozent. Die einzigen kostenpflichtige Antiviren-Suiten, die einen ähnlich hohen Anteil erreichen, sind die von Eset (10,06 Prozent) und Symantec (9,97 Prozent).

Der einzige Softwarehersteller unter den Top Fünf, der sowohl weltweit als auch in Nordamerika verloren hat, war Avast. Opswat führt jedoch nicht aus, welche spezifischen Produkte es für seine Studie analysiert hat oder ob sich die Stichprobe geändert hat. Ebenso wenig legt es die Rahmenbedingungen seiner Studie offen.

[mit Material von Anita Klingler, ZDNet.de]

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