Blue Coat: Security-Lösung kombiniert Managed Service und Appliance für Unternehmensschutz

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Der Hersteller verspricht einen globalen Bedrohungsschutz, universell durchsetzbare Sicherheitsrichtlinien und vereintes Reporting für das ganze Netz – egal, welche Geräte sich im Firmen-LAN- oder –WAN einloggen.

Die neue Unified-Web-Security-Lösung von Blue Coat Systems nutze eigene patentierte Techniken auf Appliances und einem Cloud-basierten Sicherheitsdienst, um „alle Benutzer eines Unternehmens unabhängig von deren Standort mit Hilfe einheitlicher Richtlinien zu schützen“, bewirbt das Sicherheitsunternhmen sein erstes Produkt seit der Übernahme durch Private-Equity-Unternehmen BAVO im vergangenen Dezember für 1,3 Milliarden US-Dollars.

Das Produkt setzt sich laut Hersteller aus Modulen zusammen, die je nach Bedarfsfall zusammengesetzt werden können. So ließen sich bestehende Infrastrukturen beliebig in ein Gesamtkonzept einfügen – und die Sicherheitsrichtlinien in allen Kombinationen durchsetzen.

Die immer unschärferen Grenzen von Unternehmensnetzen brächten die Herausforderung mit sich, auch Zulieferer oder private Geräte in die Sicherheits-Infrastruktur einzubinden und Angriffe abwehren zu müssen, etwa solche, die soziale Netze mit sich bringen, die von den Privatgeräten im Firmennetz angesurft würden.

Unternehmen müssten weg von der reinen Absicherung des eigenen Netzwerks und hin zur Absicherung aller Benutzer, begründet Blue Coat den Bedarf am eigenen Produkt. Wichtig für diesen Schutz sei jedoch die Durchsetzung unternehmensweiter Richtlinien für Sicherheit und Compliance auf allen Geräten.

Die Lösung von Blue Coat bestehe aus den drei Komponenten Global Threat Defense, Universal Policy und Unified Reporting für alle Nutzer eines Unternehmensnetzes weltweit. Der übergreifende Schutz beruhe auf gemeinschaftlichen Abwehrmechanismen des „Blue Coat WebPulse“, der in Realzeit über das Internet Daten zu neuartigen Bedrohungen sammle und sofort davor schützen könne. Statt „Zero Day“-Angriffen bewahre man so einen „Negative Day“-Schutz. Zugleich könne „Universal Policy“ Bedrohungen von Anfang an abwehren, in dem durch Sicherheitsrichtlinien festgelegten Nutzern bestimmte gefährliche Tätigkeiten verwehrt werden.

Und zum Ende schließlich schaffe ein „Unified Reporting“ den Überblick über den Sicherheitsstatus und die abgewehrten Gefahren und Gefahrenquellen. Dabei würden Verhalten der Nutzer und des Webs analysiert und ausgewertet. Mit integrierten Forensik-Funktionen aufgedeckte Schwachstellen würden so schnell behoben werden können.

Die Preise für die Sicherheits-Suite beginnen bei 5000 Euro für eine Web-Security-Appliance und 17 Euro für jeden Benutzer des Blue Coat Web Security Service.

Etwas kleiner als diese Enterprise-Security-Lösung ist sicherlich der Schutz von Privat-PCs angelegt – das wichtigste Element hier: Eine Antiviren-Software. Doch davon existieren mittlerweile Dutzende. Wir wollen von ihnen wissen: Welche ist wie stark bei den itespresso.de-Lesern verbreitet?

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