Bericht: Windows 8 kommt im Oktober in den Handel

BetriebssystemWorkspace

Die Entwicklung des Windows-7-Nachfolgers schließt Microsoft im Sommer ab. Weitere Details zu seinem Zeitplan nennt das Unternehmen angeblich Anfang April. Zum Marktstart soll es nur weniger als fünf Geräte mit Windows für ARM geben – aber mehr als 40 mit x86-CPUs.

Microsoft wird angeblich im Oktober Windows 8 in den Handel bringen. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit Microsofts Zeitplan vertraute Quellen berichtet, wird die Entwicklung des Windows-7-Nachfolgers im Sommer abgeschlossen.

Zum Marktstart soll es weniger als fünf Geräte geben, die Windows auf einem auf der ARM-Architektur basierenden System-on-a-Chip ausführen. ARM-Prozessoren ermöglichen dünnere und leichtere Tablets. Microsoft hofft, auf diese Art Apple Anteile am Tablet-Markt abnehmen zu können.

Screenshot Windows 8 Consumer Preview

(Bild: Das Startmenü von Windows 8 ist für die Bedienung mit den Fingern optimiert. Screenshot: ZDNet).

Mit weniger als fünf Geräten werden Verbrauchern zum Marktstart von Windows 8 allerdings nur wenige Alternativen zu Apples beliebtem iPad zur Verfügung stehen. Möglicherweise werden Microsoft-Partner aber auch Tablets anbieten, die von x86-Prozessoren angetrieben werden, die aber wahrscheinlich größer und schwerer sein werden als das iPad und Windows-8-Tablets mit ARM-CPUs.

Der Bericht bestätigt den Zeitplan, den die meisten Analysten erwarten. Bloomberg zufolge wird Microsoft Anfang April auf einer Branchenveranstaltung weitere Details zu seiner Planung für Windows 8 nennen. Eine Microsoft-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren.

Im vergangenen Monat hatte Microsoft schon angekündigt, Windows 8 für ARM werde gleichzeitig mit der x86-Variante auf den Markt kommen. In einem Blogeintrag schrieb Windows-Präsident Steven Sinofsky, es sei ein gemeinsames Ziel, dass PC-Hersteller ARM-Geräte mit Windows zur selben Zeit auslieferten wie Produzenten konventioneller PCs. Von Letzteren soll es zum Start von Windows 8 laut Bloomberg mehr als 40 unterschiedliche Modelle geben.

[mit Material von Jay Greene, News.com]