AMD bringt Opteron 3200 für das Cloud-Hosting

CloudKomponentenNetzwerkeServerWorkspace

Server-Fähigkeiten zum Desktop-Preis lautet der AMD-Slogan für die neuen Einstiegsprozessoren der 3200er-Serie.

Mit einem griffigen Preis von 25 Dollar pro Core will der Chipkonzern die Server-Hersteller wie auch die Provider von Clouddiensten und Hosting locken. Die Prozessor-Varianten werden entweder vier oder acht Cores besitzen, was ergo attraktive Einkaufspreise von 100 und 200 Dollar ergibt. De facto ruft AMD zwischen 99 und 239 Dollar aus.

Die Opteron 3200-Vertreter seien sofort lieferbar. Sie basieren auf der bekannten Bulldozer-Core-Technologie, die schon seit vorigem Jahr in Opteron 4200er- und 6200er-Chips verbaut werde. Die Einstiegsvariante sei nun aber für Server mit nur einem Socket ausgelegt. Die Leistungsaufnahme bewege sich zwischen 45 und 65 Watt, was einigermaßen energieeffizient sei. Ein Server könne so konfiguriert werden, dass der 3200er auf bis zu 32 GByte DDR3-RAM zugreifen könne.

»Aus Kostengründen setzte mancher kleine Dienstleister und Provider günstige PC-Systeme als Server ein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nun findet er im gleichen Preissegment eine leistungsfähige zu zuverlässigere AMD-Serverlösung«, lockt Marketingdirektor John Fruehe. Damit zieht der Hersteller mit Intels Xeon E3-1200 gleich, ist aber preiswerter und kann dafür doppelt so viele Cores anbieten.

Die neue kleine Opteron-Serie besteht zunächst aus drei Varianten: 3250 mit vier Cores und  2,5 GHz Taktfrequenz sowie 3260 mit 2,7 GHz, während der 3280 acht Cores mitbringt, die im niedrigeren Takt bei 2,4 GHz schlagen. Das Trio beherrsche die AMD-Technologie Turbo Core, können also zeitweise 1 GHz mehr Taktfrequenz freisetzen, sofern es die Systemtemperatur gerade zulasse.