Update-Stress: Mozilla plant nur noch stille Firefox-Nachbesserungen

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Viele Anwender wurden von ihrem Browser ständig daran erinnert, dass eine neue Version oder ein Patch vorhanden sei. Noch schlimmer ist es für IT-Administratoren, für die Firefox-Nachbesserungen schon zur festen Wochenaufgabe wurden. Das soll sich bald ändern.

Mozilla hat eingesehen, dass die Firefox-Fans müde wurden von den ständigen Patches und Updates. Der neue Plan gegen den Frust: Ab Firefox 13 werde auf einen festen 6-Wochen-Modus umgestellt und der Prozess nach Möglichkeit unbemerkt im Hintergrund abgewickelt.

»Sowohl der Download als auch die Installation werden still ablaufen, sofern es die Firewall- und Sicherheitseinstellungen zulassen. Der Prozess wird auch nicht direkt Beendung und Neustart des Browser erfordern«, verspricht der Technik-Evangelist Robert Nyman im Mozilla-Blog.

»Auch die Seite mit den Hinweisen auf die Neuigkeiten kann darauf beschränkt werden, dasss nur über wichtige Änderungen informiert wird.« Da die Plug-Ins und Add-Ons dem schnellen FF-Zyklus stets hinterher hinkten, gelobt Nyman an dieser Stelle ebenfalls Besserung: Man werde auf eine verbesserte Kompatibilität zwischen den Versionen achten, so dass die Zusatzprogramme unter einer Reihe von FF-Versionen funktionieren können – und nicht dauernd zurückgelassen werden müssen.

Zudem wolle man sich bei den Web-Sockets genauer ans W3C-Protokoll halten und auch für Verbesserungen bei den Web-Apps sorgen. Offensichtlich hat man im Hause Mozilla sowohl die Kundenbeschwerden vernommen als auch bemerkt, weshalb Firefox im globalen Markt von der Verbreitung her schon wieder auf dem absteigenden Ast war.

Die aktuelle Version 11 von Firefox ist erst wenige Tage alt und rühmt sich besserer Synchronisationsfähigkeiten. Auch wurde bei den Entwicklertools kräftig nachgelegt.

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