Firefox 11.0 im Benchmarktest

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Schneller als die Vorgängerversion ist der neue Mozilla-Browser nicht. Dafür versteht er HTML5 etwas besser und begnügt sich bei JavaScript-Code mit etwas weniger Speicher. Mit der Effizienz der Mitbewewerber kann Firefox 11 aber immer noch nicht mithalten.

Das Leistungsspektrum moderner Browser umfasst drei Faktoren: Performance, Kompatibilität und Ressourcenbedarf. Anhand von Tests ist eine objektive Beurteilung dieser drei Bereiche möglich. Außen vor bleibt bei dieser Betrachtung die Bedienung.

Wie schnell ein Browser arbeitet, ist eine Sache, wie viele Ressourcen er benötigt eine andere. Firefox-Anwender kennen das Problem und haben sich in der Vergangenheit häufig über den enormen Speicherverbrauch beklagt. Dieses Manko dürfte auch mit ein Grund dafür sein, warum der Mozilla-Browser Marktanteile einbüßt und Chrome hinzugewinnt.

Doch die Entwickler haben das Problem erkannt und arbeiten an dem Problem. Die aktuelle Version verbraucht weniger Speicher als sein Vorgänger und gibt nicht benutzten Speicher schnell wieder frei. Nichtsdestotrotz benötigen die Firefox-Browser von allen Testkandidaten am meisten Speicher während des Testlaufs mit dem JavaScript-Benchmark. Der Internet Explorer 10 PP5 zeigt unter Windows 8 deutliche Verbesserungen in Sachen Ressourcenverbrauch.

Der Mozilla-Browser kann unter Windows zwar nicht an der Vormachtstellung von Chrome rütteln, ist aber der erste Verfolger. In der Gesamtbewertung auf Basis der Einzeltests Kraken, Peacekeeper, SunSpider und V8 rangiert Firefox knapp hinter Chrome auf dem zweiten Platz. Opera landet mit einigem Abstand auf Platz 3. IE und Safari sind in etwa gleich schnell und platzieren sich am Ende des Klassements.

Weitere Grafiken und Informationen gibt es bei ZDNet.de.

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Gesamtperformance auf Basis von Kraken, Peacekeeper, SunSpider und Google V8

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