Dell plant über 20 neue Rechenzentren – allein in Asien

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Da sich zunehmend auch Unternehmen in Asien dem Thema Cloud Computing öffnen, wollen die Texaner diesen Trend nutzen und für ihre Kunden vor Ort über 20 Data Centers bauen.

Der erste Spatenstich erfolgt in Indien, berichtet Amit Midha, Dells Präsident für den Asiatisch-pazifischen Raum. Die Rechenzentren erlauben den Firmenkunden, einen Mix aus privaten und öffentlichen Clouds zu betreiben, verspricht Midha.

Wie schnell die geplanten Rechenzentren realisiert werden, hänge nur von dem Nachfragewachstum der Kunden ab. Im Falle von China natürlich auch noch von den staatlichen Genehmigungen, schränkt der Manager ein. Gerade wegen der lokalen Regulierung, die von Land zu Land sehr unterschiedlich ausfalle, sei es wichtig, die Data Center vor Ort zu bauen – und nicht in Texas oder Kanada. In manchen Staaten sei es nicht erlaubt oder von den Kunden gewollt, die Kundendaten außer Landes zu bringen.

Ein zusätzliches Geschäft verspricht sich Midha von der Zulieferung: In der Region rund um China werden eine große Zahl von Rechenzentren entstehen, manche von Regierung oder staatlichen Firmen initiiert. Dell möchte für Design und Ausstattung den Zulieferer und Dienstleister spielen. »Wir mussten stark in die Vorbereitung für dieses Business investieren. Ab der zweiten Jahreshälfte 2013 wird es Früchte tragen«, ist sich der Dell-Präsident sicher.
In Indien stehen ihm bereits 23.000 Mitarbeiter zur Verfügung, von denen 1.000 nur im letzten Jahr angeheuert wurden.

(Bildquelle: .shock – Fotolia.com)