Firefox 11 ermöglicht die Synchronisation von Add-ons

Mozilla hat die Final von Firefox 11 freigegeben. Sie steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download zur Verfügung. Wichtigste Neuerung ist die Synchronisation von Add-ons. Nutzer können damit auf unterschiedlichen Computern dieselben Erweiterungen verwenden.


Firefox 11 steht nun für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Einem Mozilla-Sprecher zufolge gibt es jedoch noch keine neue Version für Android, obwohl der Mobilbrowser eigentlich demselben sechswöchigen Release-Zyklus wie die Desktopversion folgt. Grund sei die Entscheidung, sich auf die Entwicklung eines nativen Interfaces zu konzentrieren. Es soll bedeutend schneller sein und Flash-Videos unterstützen.

Mit der aktuellen Version seines Browsers ändert Mozilla die Add-on Richtlinien. In der Voreinstellung werden nun rund 80 Prozent der Erweiterungen als kompatibel eingestuft. Außerdem unterstützt die neue Version Googles Protokoll SPDY, das den Datenaustausch zwischen Servern und Clients beschleunigen soll. Nutzer können jetzt auch Daten aus Chrome importieren. Anfänglich funktioniert das mit Lesezeichen, Cookies und dem Browserverlauf. Passwörter, Formulardaten und Einstellungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Zudem korrigiert Firefox 11 insgesamt acht Schwachstellen. Vier davon hat Mozilla selbst als »kritisch« eingestuft. Unter anderem werden mehrere Speicherfehler und Probleme beim Umgang mit CSS, JavaScript und SVG-Dateien behoben. Dazu gehört auch eine, für die Willem Pinckaers und Vincenzo Iozzo in der vergangenen Woche beim Hackerwettbewerb Pwn2Own einen Exploit vorgeführt haben. Bei der Lücke handelt es sich um einen Speicherfehler in der Funktion »array.join«. Sie war Mozilla laut Jonathan Nightingale, Senior Director of Firefox Engineering, allerdings nicht neu. »Wir hatten den Bug schon identifiziert und durch unsere internen Prozesse beseitigt«, schreibt er in einem Blogeintrag.

Der aktualisierte Browser kommt zudem mit zwei Neuerungen für Entwickler. Das Add-on Tilt erweitert das Tool Page Inspector um eine 3D-Ansicht. Es soll Programmierern dabei helfen, Probleme in HTML-Strukturen zu finden. Das zweite Werkzeug ist ein On-the-fly-Editor für CSS, der es ermöglicht, Änderungen am CSS-Layout direkt im Browser vorzunehmen.

[mit Material von Seth Rosenblatt, News.com, und Ryan Naraine, ZDNet.com]

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