Nvidia tritt der Linux Foundation bei

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Geradezu im Aufwind befindet sich die Linux Foundation, die beinahe im Wochenrhythmus neue Mitglieder dazu gewinnt. Mit dem Grafikkartenhersteller ist es just ein bekannter wenn auch unerwarteter Zugang.

Gleich vier Unternehmen traten diese Woche der Linux-Organisation bei, doch Nvidia als einer der großen Hersteller von Grafikchips und -boards stach dabei deutlich hervor. Die anderen beiden bedeutenden GPU-Hersteller sind natürlich AMD und Intel, die längst in der Linux Foundation aktiv sind.

Nvidia produziert seit langem für seine Grafikkarten Treiber für Linux. Es sind allerdings proprietäre Programme. Bislang hielt sich der Hersteller von der Open-Source-Gemeinde und dem »Nouveau Driver Project« fern. Das könnte sich mit dem Beitritt zur Foundation nun ändern. »Unsere Zusammenarbeit mit der Organisation und seinen Entwicklern soll helfen, die Zukunft von Linux zu gestalten und es zu einem grandiosen Erlebnis für Nutzer und Programmierer gleichermaßen zu machen«, formulierte Nvidia-Vizepräsident Scott Pritchett das neue Bekenntnis seines Arbeitgebers. Damit ist aber noch nicht klar, ob es künftig für GeForce-Chips und Tegra-SoCs auch Open-Source-Treiber geben wird.