Das neue iPad ist da – und keine Überraschung

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Die Funktionen des iPad2-Nachfolgers sind ganz das, was zuvor gemunkelt wurde: Retina-Display mit hoher Auflösung, LTE-Funkverbindung, neuer Prozessor – aber noch keine Siri-Funktion.

Die einzige Überraschung der gestrigen Apple-Produktvorstellung war lediglich der Name: Kein iPad 3 und kein iPad HD, sondern nur „the new iPad“ – und dafür hatten die Kollegen von Gizmodo die halbe Nacht live gebloggt.

In Kürze: Das neue iPad kommt mit einer hohen Auflösung von 2048×1536 Bildpunkten. Als Prozessor tickt Apples neuer A5X, der einige Multimediafunktionen eingebaut hat und damit „PS3 und Xbox vom Platz fegen soll“, so Gizmodo.

Interessant für Vielsurfer ist die LTE-Anbindung mit Übertragungsraten von bis zu 73 MBit/s. Allerdings profitiert man davon hierzulande zunächst noch nicht: Das LTE-Modul des neuen iPads bringt in Deutschland wenig: Während das iPad mit 700 und 2100 MHz funkt, setzen die Provider in Europa auf die Frequenzbänder von 800, 1800 und 2600 MHz. In Deutschland sind die Nutzer des neuen iPad daher auf HSPA-Geschwindigkeit beschränkt.

Die Enttäuschung des Tages: Die Siri-Sprachsteuerung, wie sie mit dem iPhone 4S eingeführt wurde, ist nicht enthalten – lediglich eine Diktierfunktion mit guter Texterkennung in vielen Sprachen ist integriert.

Die Preise sind für Apple-Verhältnisse moderat: Die LTE-Version mit 16 GByte kostet 599 Euro, mit 32 GByte 100 Euro mehr. Eine preiswertere WLAN-Version mit 16 GByte kommt auf 479 Euro. Die WLAN-Version wiegt 652 Gramm, die LTE-Variante 662.

Eine Bildergalerie mit ersten Eindrücken findet sich bei CNET.de.

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