Vodafone will mit neuartiger SIM-Karte Smartphones sichern

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In Deutschland soll die frisch vorgestellte Sicherheitstechnik namens »Secure SIM« als erstes an den Start gehen, hieß es im Rahmen der CeBIT-Eröffnung.

Die Eigenentwicklung vom Telekomkonzern Vodafone entstand in Kooperation mit dem Smartcard-Spezialisten Giesecke & Devrient und könne in alle gängigen Smartphone-Modellen an Stelle der alten SIM-Karte eingesetzt werden. Sie verspricht neben abhörsicheren Telefongesprächen auch einen geschützten Zugriff auf Datennetzwerke und verschlüsselt E-Mails und Textnachrichten.

Ab Juni wird ergänzend zu Secure SIM der Mobilfunk-Dienst »Secure Login« gestartet, eine sichere Alternative zu den traditionellen Smartcards. Somit können reisende Mitarbeiter und Außendienstler sich sorglos in das heimische Firmennetz einloggen und mit dem Server auch vertrauliche und sensible Kundendaten austauschen. Dafür muss die jeweilige Secure-SIM-Karte identifiziert und als gültig akzeptiert werden. Zudem hat der Nutzer noch eine persönliche
PIN (Personal Identification Number) einzutippen.

Den Verschlüsselungsdienst für die Telefongespräche und den E-Mail-Verkehr werde Vodafone dann im Laufe des Sommer zuschalten. Damit die abhörsichere Verbindung funktionieren kann, müsse auch der Gegenpart jeweils eine Secure-SIM im Gerät haben. Das mobile Betriebssystem des Smartphones sei dabei egal, denn die Karten und Dienste arbeiten davon unabhängig, verspricht Vodafone-Verkaufsdirektor Markus Lause.