Hewlett-Packard-Deutschlandchef: Kommunale Rechenzentren könnten 3,5 Milliarden Euro sparen

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Die Öffentliche Hand könnte ihre IT-Kosten massiv senken. Der Betrieb der Rechenzentren sei derzeit viel zu teuer, erklärte Deutschland-Chef Volker Smid.

Im Interview mit den VDI-Nachrichten erklärt der Deutschland-Chef von HP den Kommunen, sie würden ihre IT viel zu teuer betreiben. Die IT-Kosten der öffentlichen Hand in Höhe von rund 18 Milliarden Euro im Jahr ließen sich nach seinen Schätzungen um jährlich mehr als 3,5 Milliarden Euro senken.

Die Kosten könnten durch Auslagerung und Zusammenführung vieler einzelner Rechenzentren drastisch gekürzt werden. Smid kritisiert das bisherige „kommunalmonopolistische Prinzip“, weil es zu teuer und inflexibel sei. Man könne 20 Prozent der bisherigen IT-Kosten sparen.

Der Mangel an guten IT-Fachkräften schaffe einen „wachsenden Zwang“, sich in den Kommunen um die Auslagerung der eigenen Rechenzentren zu kümmern. Die bisherigen Rechenzentren könne man nicht so weiterbetreiben wie bisher: „Die Alterspyramide und der Arbeitskräftemangel wird auch die 600 bis 800 kommunalen Rechenzentren treffen“, erklärt Smid.

Als Zielmodell sieht er „drei bis fünf Serviceprovider, die über die Cloud untereinander in Preis und Leistung konkurrieren“ – diese wollten dann für die Applikationen der öffentlichen Hand sorgen und in ihren Services für Bürger und Unternehmen effektiver werden.

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