1&1 startet stundengenaues Abrechnungsmodell für Cloud-Server

Die United-Internet-Tochter verspicht mehr Flexibilität mit dem 1&1 Dynamic Cloud Server: Bis zu 99 Rechner könnten mit demselben Vertrag abgerechnet werden und Ausstattungsmerkmale wie CPU und RAM je nach Bedarf stundenweise dazubuchen.

von Manfred Kohlen 0

In gewisser Weise verknüpft 1&1 sein eigenes Hosting-Know-How mit dem Angebot selbst zusammengesetzter Rechenzentren wie es Amazon mit seinen AWS-Diensten tut. Mit dem 1&1 Dynamic Cloud Server (DCS) offeriert das Unternehmen eine virtuelle Server-Umgebung auf Basis der Xen-Virtualisierung – mit vollem Root-Zugriff auf die virtuellen Server.

Die Grundeinstellungen lassen sich in einer einfachen Oberfläche auswählen und je nach ausgewählten CPU-, RAM und anderen Daten wird der Preis dynamisch angezeigt. Auch ein Wechsel zwischen den Betriebssystem Linux und Windows sei möglich, verlautbart 1&1; nicht benötigte Rechenpower ließe ich ebenso dynamisch wieder abbestellen.

Günstig ist das dynamische hinzu- und abbuchen insbesondere für Unternehmen, die zu saisonalen Spitzen oder Marketingkampagnen höhere Rechenpower, mehr Speicher oder Webserver-Kapazität benötigen.
Bis zu sechs Prozessorkerne, 24 GByte Arbeitsspeicher und 800 GB Festplattenplatz stehen zur Verfügung. Ein Up- oder Downgrade dauere in der Regel weniger als fünf Minuten. Eine Multi-Funktion an können bis zu 99 Rechner in einem bestehenden Vertrag bündeln und über das persönliche 1&1 Control-Center organisieren.

Für das Managen und Überwachen des eigenen kleinen Rechenzentrums von unterwegs ist mit Apps für iOS  und Android gesorgt. Neben dem Google-Android Market bietet auch Android Pit die Server-App an.

Die virtuellen DCS-Rechenzentren haben laut 1&1 eine Netz-Anbindung mit über 280 GBit/s, sind redundant ausgelegt und mit „Vorkehrungen zum Schutz vor Stromausfällen, Datenverlust, Cyber-Attacken und äußeren Gefahrenquellen wie Wasser oder Feuer“ ausgelegt.

Die kleinste Variante    ist ab 39,99 Euro im Monat erhältlich  das ist der Basispreis mit einem Prozessorkern, einem GByte RAM und 100 GByte Festplattenkapazität. Weitere Prozessorkerne, zusätzliche GByte Arbeitsspeicher oder 100 GByte Festplattenplatz kosten jeweils 1 Cent in der Stunde.

1&1 pusht sein angebot mit einer einführungs-Aktion: „Wer sich im März für ein Serverpaket entscheidet, spart im Rahmen einer Einführungsaktion in den ersten drei Monaten die Grundgebühr.“

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