Plextor beschleunigt SSD-Laufwerke

Data & StorageStorage

Die neuen Solid State Drives der Serie M3 Pro  sind mit einem 24nm Toggle-Flash und einen Formfaktor von 7 mm für den Gebrauch in Ultra-Slim-Notebooks ausgestattet und liefern schnelle Schreib-/Lesegechwindigkeiten.

Die Markteinführung der »M3 Pro«-SSD-Serie ist gestartet. Sie soll laut Hersteller Plextor mit sequenziellen Lese-/Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 540/450 MB/s und Random Lese-/Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 75.000/69.000 IOPS (Input/Output operations Per Second) arbeiten. Im neuen 7mm-Formfaktor passt die 2,5-Zoll SSD in dünne Ultrabooks. Obwohl es sich um 2,5-Zoll-Systeme handelt, hat Plextor ein Erbarmen mit den Desktop-Nutzern und liefert für deren 3,5-Zoll-Einschübe ein Montage-Kit mit.

Die Geräte der neuen Serie lassen sich über das 6-Byte/s schnelle SATA III anschließen und arbeiten mit extraschnellen und –kleinen 24nm-Toggle-Flashspeichern. Die Firmware zur Ansteuerung der Speicherchips und der Übertragung im enthaltenen Marvell-88SS9174l-Controllerchip sei stark optimiert und liefere konstant hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten auch bei unkomprimierten Daten: Die »TrueSpeed«-Technologie, die Plextors »Bad Block Management «, »Global Wear Leveling« und »Instant Restore«-Techniken enthält, verhindere apruptes Sinken der Lese-/Schreibgeschwindigkeiten und schütze so den »hochwertigen NAND-Flash-Speicher aus Japan« (vermutlich von Toshiba)  vor Überlastung.

Plextor liefert ein Disk-Cloning-Tool mit, das den Umstieg von Festplatten auf SSDs erleichtern soll: Die damit erzeugte exakte Kopie der Festplatten-Daten mache manuelles Aufspielen von Betriebssystemen und Programmen überflüssig.
Die M3-Pro-Drives sind in den Kapazitäten 128 GByte, 256 GByte und 512 GByte erhältlich. Plextor bietet fünf Jahre Garantie und Service-Support.

Preise werden erst kurz vor Markteinfügung bekannt gegeben – vermutlich will der Hersteller damit auf die schnell wechselnden Speicherpreise und Wechselkurse richtig reagieren – gerade Unternehmen, die mit Speicherchips zu tun haben, können ein Lied davon singen, etwa DRAM-Herstelle Elpida, der diese Woche Bankrott anmeldete.

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