Mit Projekt Phenix soll DRM eine Zukunft haben

PolitikRechtWorkspaceZubehör

Ein Quartett aus Technologie- und Medienfirmen haben sich zusammen getan, um eine zukunftssichere Lösung für den Copyright-Schutz von Medien zu gewährleisten. Ergebnis ist das Phenix, eine moderne Variante des Digital Rights Management (DRM) .

Die Akteure hinter dem DRM-Projekt sind die Mediengiganten Warner und Fox sowie die Speicherspezialisten Western Digital und SanDisk. Bei den DRM-Routinen haben auch noch Entwickler vom Verband »Secure Content Storage Association« (SCSA) mitgewirkt. »Die SCSA soll dann die digitale Lösung für Filme und TV-Serien verbreiten, damit Verbraucher praktisch unbemerkt das geschützte Material nutzen könne, und zwar ebenso simpel wie bei einer DVD oder einem Blu-ray-Titel«, betont Bert Hesselink, Technikchef bei Western Digital.

Mit Phenix sollen gleichermaßen die Interessen der Rechteinhaber wie auch der Komfort bei der Nutzung von Medien berücksichtigt werden. So soll es möglich sein, Kinofilme nicht mehr nur online sehen zu müssen, sondern sie auf ein Mobilgerät (Smartphone, Tablet, Notebook) oder mobilen Speicher übertragen zu können, damit der Zuschauer bei passender Gelegenheit (etwa in einem Wartezimmer) den Film sehen kann. Gekaufte Inhalte dürfe man in HD-Auflösung speichern – sogar inklusive von Specials wie sie von DVD-Titeln bekannt sind. So können sich Fans dank der SCSA-DRM eine digitale Medienbibliothek aufbauen, die sie auf allen privaten Geräten anschauen dürfen – online wie offline.

Die Technologie von Project Phenix sei kompatibel zu UltraViolet, der Lösung von Hollywood-Firmen zum Online-Schutz der Film-Lizenzen.