Fixmo kann Unternehmens-Apps blockieren

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Sobald einer Firma iOS- oder Android-Geräte abhanden kommen oder sie kompromittiert wurden, könne das neue Fixmo-Tool die sensiblen Apps von den betroffenen Mobilisten blockieren.

Fixmo kennt sich mit Sicherheitsfragen aus, denn der Softwarespezialist entwickelte bereits Werkzeuge für den militärischen US-Geheimdienst National Security Agency (NSA). Diese Expertise soll nun auch privaten Unternehmen zugute kommen. Das Mobile Risk Management (MRM) von Fixmo setzt sich aus zwei Produkten zusammen. Zunächst wäre da Sentinel, welches regelmäßig das Zielgerät scanne und überprüfe, ob alle Firmenregeln und -vorschriften eingehalten werden. Sentinel besteht aus einem Back-End und einer Client-Komponente, die den IT-Administrator sofort alarmiert, sobald unautorisierte Veränderungen am Mobilgerät vorgenommen werden.

Das zweite Produkt namens SafeZone befindet sich noch im Preview-Stadium. Damit sind sichere Container auf den Mobil-Betriebssystemen iOS oder Android aufsetzbar. Alle Daten in der SafeZone sind verschlüsselt und nicht nach Außen kopierbar. Wird also ein Mobilgerät damit gestohlen, können die Firmendaten trotzdem nicht vom Dieb aus der SafeZone geholt werden. Im Container dürfen auch Apps laufen, die allerdings dafür angepasst werden müssen.
Fixmo hat bislang E-Mail, Kalender, Kontakte, Browser und einen Reader für Office-Dokumente fertig. Zudem gibt es Tools, um Firmen-Apps für SafeZone fit zu machen.
Sentinel und SafeZone kosten je 90 Dollar pro Jahr und Gerät.