Mobile Unsicherheit kostet jede Firma eine halbe Million

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In einer Security-Studie hat Software-Anbieter Symantec versucht, den Schaden durch ungenügend gesicherte Mobilgeräte zu beziffern. Er fällt höher aus als gedacht.

Pro Jahr und Unternehmen dürfte der Schaden durch Geräte- und Daten-Verlust nebst Schädigung des Geschäfts (etwa Industriespionage), der Marke oder auch des Images sich im Schnitt aller Vorkomnisse bei rund 430.000 einpendeln, so die Symantec-Hochrechnung. Sie wurde im Rahmen der Studie »State of Mobility Survey 2012« (PDF-Dokument) aufgestellt, bei der über 6.200 IT-Abteilungen eingebunden waren. Die Untersuchung sollte aufzeigen, was sich größere Unternehmen durch den Wandel zur Mobilität aufbürden.

»Der kulturelle Wechsel von der früheren Ablehnung mobiler Privatgeräte hin zur aktiven Verteilung attraktiver Mobilgeräte an Entscheidungsträger, Außendienstler und wichtige Mitarbeiter und Entwicklung firmeneigener Apps stellt ganz neue Herausforderungen an die Sicherheit und erhöhte die IT-Komplexität«, resümiert Symantec-Vizepräsident CJ Desai.

Im Ernstfall bedeutet es dann leider auch Umsatzverluste und verlorenes Kundenvertrauen, wenn dem Unternehmen die falschen Daten verloren gehen – etwa die Kreditkarten- und Account-Daten der Kunden. Bei einem Drittel der untersuchten Firmen habe es nach einem Cyberdiebstahl sogar einen Rückgang der Produktivität im Unternehmen gegeben. Ansonsten zeigt die Studie, dass auch Schlamperei und Vergesslichkeit eine gewaltige Gefahr darstellt, denn bei manchen Organisationen kamen durch verlorene Geräte und Speichermedien mehr vertrauliche Daten in die falschen Hände als durch gezielte Angriffe.