Erwartungen an Google Music werden nicht erfüllt

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Weniger Interesse und geringere Einnahmen als anfangs erwünscht: Googles Musik-Service enttäuscht Nutzer und ganz besonders die Musikindustrie.

Google-Manager hätten bei der Musikindustrie vorgesprochen und in ihrem »Rapport« mitgeteilt, man würde weniger einnehmen als geplant. Dies hätten »mit den Vorgängen vertrauten Quellen« mitgeteilt, berichtet news.com.

Umsätze und Interesse seien zwar geringer als erwartet, doch das versetze Google nicht in Panik. Das Marketing für den Musikdienst sei noch nicht voll ausgereizt und es gebe noch Probleme – die man nun aber beheben wolle.

Google Music ist noch nicht wie erwartet zu einem der führenden Musikanbieter aufgestiegen. Die Idee, mit dem Google-Music-Android-Dienst nur 10 Prozent der 200 Millionen aktivierten Android-Geräte zu erreichen, hätte für die beteiligten Musiklabels 20 Millionen potentielle Kunden gebracht. Die Musikangebote zum Herunterladen oder Streamen kommen von drei der vier großen Musiklabels und zahlreichen unabhängigen Anbietern.

Google Music muss gegen die Dienste iTunes, Spotify, Rhapsody und Rdio antreten und bekommt noch mehr Konkurrenz durch Handyhersteller und Netzwerkanbieter wie RIM, T-Mobile USA, Cricket und MetroPCS – bald auch gegen Microsoft, wo derzeit ein Musikdienst für Xbox und Windows Phones geplant wird.

[mit Material von Greg Sandoval, News.com und Stefan Beiersmann,ZDNet.de]

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