Umwelt-Audits bei Apple-Lieferanten sollen für »saubere« Produkte sorgen

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Das Unternehmen aus Cupertino will Umwelt-Audits bei seinen chinesischen Lieferanten durchsetzen. Ab März soll es losgehen.

Apple wird grüner: Neben seinen Aktivitäten zur Solarstrom-Erzeugung in Rechenzentren will der kalifornische Hersteller nun auch bei den Produzenten in Asien für umweltbewussteres Verhalten sorgen.

Untersucht werden unter anderem Belastungen für Grundwasser und Böden, die die Produktionsmethoden der asiatischen Auftragsfertiger mit sich bringen.  Besonders schwierig dürfte dies für Apples Hauslieferanten Foxconn werden, der kürzlich erst Gehaltserhöhungen für seine unterbezahlten Mitarbeiter beschloss und nun auch eine umweltfreundlichere Produktion finanzieren muss.

Nach einem Bericht der Zeitung USA Today, die sich wiederum auf die chinesischen Umweltaktivisten des »Institute of Public and Environmental Affairs« (IPEA) beruft, habe IPEA-Gründer Ma Jun erklärt, Apple hätte im Januar unabhängigen Audits zugestimmt und die Prüfer nähmen im März ihre Arbeit in zwei Fabriken auf.

Bereits im September vergangenen Jahres hatten massive Kritiken an der nicht gerade umweltfreundlichen Herstellung von Apple-Geräten zu Protesten geführt. Ma Jun erklärte damals gegenüber Wirtschaftsdienst Bloomberg, Apple  sei das größte Hindernis für eine saubere Produktion. Mit entsprechenden Schritten begegnet das kalifornische Unternehmen endlich den Vorwürfen mit Taten.

(Weitere Autoren. Don Reisinger und Stefan Beiersmann)

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