Apples grüne Initiative: Solarstrom fürs Rechenzentrum

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Um das Image des Konzerns zu verbessern und zugleich CO2-Ausstoß zu mindern sowie Energiekosten langfristig einzubremsen, lässt Apple neben sein Rechenzentrum in North Carolina eine Solar-Anlage bauen.

Bei der alternativen Stromerzeugung am Rechenzentrum handelt es sich nicht etwa nur um eine typische kleine Gebäudeinstallation, die ausreichen würde, das Wasser zu erwärmen, sondern im Prinzip um ein ausgewachsenes Solar-Kraftwerk: 20 Megawatt Leistung bringe die Anlage zustande, sobald sie fertig installiert sei. Damit wäre sie das größte US-Solarkraftwerk in privater Hand (PDF-Dokument).

Die Solar-Panel werden eine Fläche von gut 30 Hektar bedecken und alle Bedürfnisse des vor kurzem eröffneten Data Centers in Maiden stillen können. Jenes sei laut Apple auch gleich unter energieeffizienten Gesichtspunkten gebaut worden. Wie viel Baukosten die beiden Projekte schon verschlungen haben und noch kosten werden, verriet der Konzern bislang nicht.

Wann das Solar-Array fertig sein wird und in Betrieb gehen kann, blieb ebenfalls unerwähnt. Man komme aber in großen Schritten voran, hieß es bei Apple. Ergänzend werde man bis Jahresende auch eine Brennstoffzelle neben dem Rechenzentrum installieren, welche die Schwankungen bei der Sonnenscheinleistung ausgleichen soll. Diese wird mit einer Leistung von 5 Megawatt ebenfalls die größte privat betriebene Zelle der USA sein. Betrieben wird übrigens nicht mit Wasserstoff, sondern mit Biogas. Im Jahr könne sie über 40 Millionen Kilowattstunden an Strom liefern.