Samsung spaltet seine LCD-Sparte ab

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Heute bestätigte der Konzern offiziell, dass er seine Geschäfte rund um die Flachbildschirme auslagern werde und die Firmengruppe unter »Samsung Display« separat geführt werde.

Sofern die Aufsichtsbehörden zustimmen, werde Samsung Display am 1. April seine Arbeit aufnehmen. Ausgestattet mit rund einer halben Milliarde Euro Eigenkapital soll die Firmengruppe sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb der LCD-Produktpalette des Konzerns beschäftigen. Ausnahme: Die OLED-Displays für die Mobilgeräte verbleiben bei der Samsung-Mutter.

Dieser ungewöhnliche Schritt diene nicht dazu, das neue Konstrukt anschließend zu verkaufen oder an die Börse zu bringen, sondern soll in erster Linie helfen, die Profitabilität der Sparte wieder herzustellen, betont Samsung. Gerade bei den traditionellen Computer-Bildschirmen und den TV-Apparaten hatte es in jüngster Zeit nicht so reibungslos geklappt mit den Profiten aus Flüssigkristall-Modellen. Zu sehr war der Konzern vom Erfolg seiner OLED-Displays geblendet und waren daher die LCD-Felle davon geschwommen. Daher helfe die strikte Trennung nun dabei, die Fokussierung aufs Geschäft zu stärken. Schließlich ist der Konkurrenzkampf in diesem Markt beinhart.