Ist der Tablet-Markt-Boom vorbei?

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Die Zahlen von Digitimes Research über die Auslieferungen von TabletPCs enttäuschen: sie seien in diesem Quartal um 30 Prozent gesunken.

Zwar sind die Aussichten zahlreicher Marktforscher zum Tablet-Markt positiv – wenn nicht gar enthusiastisch wie etwa in der Vorhersage der NPD Group  – doch die Aussichten für das erste Quartal 2012 sind getrübt: Digitimes Research erwartet »nur noch« 14,97 Millionen ausgelieferter Tablets, also 30,6 Prozent weniger als im vorigen Quartal.

Die erwarteten Verkäufe teilen sich auf in 11 Millionen iPad2- und iPad3-Geräte, die Nicht-Apple-Geräte (3,97 Millionen) wiederum trennten sich auf in 1,5 Millionen Exemplare des Amazon Kindle Fire, 300.000 des Barnes&Noble Nook und zahlreiche Android-Systeme anderer Hersteller.

Die taiwanischen Hersteller, so die Marktforscher, nähmen im ersten Quartal mit 13,51 Millionen produzierten Tablets ganze 90,25 Prozent des Marktes für sich ein – die in der Volksrepublik China angesiedelten riesigen Fabriken von Foxconn (die von der Gesamtsumme wiederum 83 Prozent herstellten) gehören schließlich auch Taiwanern – genauer gesagt der taiwanischen Hon Hai Precision.

Der mit einem weinenden Auge gemeldete Quartals-Knick trübt das Gesamtbild des lachenden Auges nicht ein: Im Vergleich zum Vorjahr seien es immerhin 77,6 Prozent mehr Tablets, die über die Ladentheke wandern.

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