Nvidia setzt vier Milliarden Dollar um

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Dank der enormen Nachfrage nach Geräten mit Tegra-Prozessoren konnte Nvidia ein Rekordjahr abschließen: 2011 legten die Umsätze um 12,8 Prozent zu und erreichten erstmals die 4-Milliarden-Marke.

Vor allem der Erfolg im mobilen Markt, entstanden auf den Schultern der beliebten Tegra-Chips, habe das Wachstum um gewaltige 200 Prozent vorangetrieben. Nvidia stellt natürlich weiterhin GPUs für Desktops und Notebooks sowie Speicherchips, RF-Empfänger, die Icera-Prozessoren und Chipsätze her. Einige der Einkünfte (621,5 Millionen Dollar) stammen zudem aus Patent- und Lizenz-Verträgen, unter anderem mit Intel.

Ein kleinen Knick in der Bilanz gab es als Folge der Flut in Thailand und der daraus resultierenden Festplatten-Knappheit: Es wurden weniger PC-Einheiten gebaut und ausgeliefert, weshalb auch das Geschäft mit den Grafikprozessoren eine kleine Delle zu verkraften hatte. Trotzdem reichte es auch im vorigen Quartal noch für ein Plus von 7,5 Prozent (auf 953 Millionen Dollar), weshalb sich Nvidia hier keine Sorgen macht.

»Wir gehen davon aus, unseren Wachstumspfad fortsetzen zu können. Zumal der Tegra 3 (Quad Core) in einer ganzen Reihe von Tablets und Superphones eingesetzt wird. Auch Kepler, die nächste Generation unserer GPU-Architektur, wird neue Industriestandards setzen, was den visuellen Output und das Parallel-Computing angeht«, berichtet stolz Jen-Hsun Huang, CEO und Präsident von Nvidia. Übrigens wird Audi demnächst seine Fahrzeuge ebenfalls mit Tegra 3 bestücken. Der Quad-Core soll dem Multimedia-Interface des Wagens Beine machen.