Ultrabooks kommen offenbar in Europa nicht gut an

Die Verkäufe von Ultrabooks bleiben hinter den Erwartungen von Intel zurück. Die Hersteller in Taiwan geben dem Abendland die Schuld, denn hier verkaufen sich die flachen Flundern nicht besonders.

von Ralf Müller 0

Der schleppende Absatz der nicht gerade billigen flachen Notebooks führt bereits zu Preissenkungen (wir berichteten). So kurz nach Produkteinführung ein deutliches Warnzeichen.
Die asiatischen Hersteller wie auch die Vertriebspartner haben in ihrer jüngsten Analyse herausgefunden, dass die Verbraucher in Europa Notebooks mit wenigstens 15 Zoll großem Bildschirm bevorzugen: Fast die Hälfte aller Verkäufe bei Mobilrechnern entfalle auf die Exemplare mit größerem Display.

Die kleineren Ultrabooks, die oft noch auf 13,3 Zoll setzen – wie CeBIT-Neuheit Acer S5 (Bild) – gehen nicht weg wie warme Semmeln, sondern bleiben eher im Regal liegen. Auch das HP Envy Spectre mit 14 Zoll tue sich schwer, zumal es auch nicht gerade günstig zu haben ist (ab 1.400 Dollar).

In Markttests habe sich gezeigt, dass Intels Vorgabe von rund 1.000 Dollar/Euro pro Gerät keinen Kaufimpuls auslöse, behaupten die Hersteller aus Taiwan. Erst bei Preisen um die 699 Dollar erwache das Interesse der Verbraucher, berichtet das Branchenblatt Digitimes.
Acer hat diese Ergebnisse bereits ausgewertet und plant jetzt insbesondere für Europa und Nordamerika größere Ultrabooks: Timeline Ultra sollen sie heißen und in 14- und 15-Zoll-Ausführungen zu haben sein.

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