CPU-Upgrade: HP und Intel entwickeln idiotensicheres System

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Offenbar geht beim Prozessortausch im Server häufig etwas schief. Damit das den IT-Administratoren nicht mehr passiert, entwickelten die beiden Konzerne eine narrensichere CPU-Führung.

Eine Art Prozessorklemme sitzt künftig über den Sockets der kommenden HP-Server. Die frisch vorgestellten Gen8-Server haben diese Leitschiene schon, die das fehlerfreie Einsetzen der CPU in den Socket garantieren will. Hewlett-Packard und Intel sehen dies offenbar für notwendig an, denn Server-Chips sind teuer und erfahren eher als im Mobil- oder Desktop-Sektor ein Upgrade während der Lebenszeit des Servers. Damit die CPU nicht falsch eingesteckt wird oder gar ein Pin verbiegt, nimmt die neuartige Klemme den Chip in seinem Slot auf und erlaubt in einer definierten Kippbewegung das unfallfreie Eindrücken des neuen Prozessors.

»Man kann den Chip nicht mehr aus Versehen auf den Socket fallen lassen. Mechanisch kontrolliert unsere Vorrichtung den ganzen Prozess«, betont HP-General Manager Mark Potter und zuständig für die Server. Damit sollen Motherboard- und CPU-Schäden wie auch Systemfehler nach dem Upgrade verhindert werden. Künftige HP-Server-Motherboards werden mit dieser CPU-Klemme (alias Smart Socket) ausgerüstet sein. Potter hofft, dass sie sogar zum Industriestandard werden könne. Übrigens sei es egal, ob man AMD- oder Intel-CPUs einsetzen wolle – alle zum Socket kompatiblen Chips würden in die Apparatur passen, verspricht Potter.