Parallels gibt Ausblick auf Plesk Panel 11 und Plesk Automation

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Auf dem Parallels Summit hat der Virtualisierungsspezialist Parallels einige neue Produkte vorgestellt, mit denen Service Provider, Reseller und Software-Hersteller vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in die Cloud bringen sollen.

Noch 2009 hätten kleine und mittelständischen Firme durchschnittlich nur 1,1 gehosteten Service genutzt, doch bereits 2010 seien es drei gewesen, sagte Parallels-CEO Birger Steen auf dem Parallels Summit in Orlando, Florida. Bis 2014 würden es sechs sein, so die Prognose des Virtualisierungsspezialisten, der schätzt, mit Cloud-Services für den SMB-Markt könnte weltweit eine Billion Dollar umgesetzt werden.

Parallels wolle sich mit seinen Cloud-Angeboten voll auf den Mittelstand konzentrieren, betonte CEO Birger Steen auf dem Parallels Summit 2012.

Um diesen riesigen Markt anzugehen, will Parallels die richtigen Werkzeuge liefern, wozu auch das Server-Verwaltungstool Plesk Panel zählt, das bald in die elfte Runde geht. In der nächsten Woche, genauer: am 23. Februar, will Parallels eine Preview von Plesk Panel 11 veröffentlichen, einen ersten Ausblick gabs aber schon auf dem Summit. Demnach wird das Tool einen neuen Mobil-Client mitbringen, um die mit Plesk verwaltete Infrastruktur auch von unterwegs zu administrieren. Dazu verspricht man deutliche Performance-Steigerungen und ein verbessertes Partner Storefront, über das Software-Anbieter und Service-Provider ihren Kunden unkompliziert zusätzliche Lösungen anbieten können.

Plesk Panel 11 integriert Funktionen für Business Intelligence und aktives Monitoring, Webstatistiken und SEO-Indikatoren sowie Microsoft Web Matrix. Wann das Server-Verwaltungstool auf den Markt kommt, verriet Parallels allerdings noch nicht. Ähnlich sieht es beim neuen Parallels Plesk Automation (PPA) aus, von dem man ebenfalls eine Preview zeigte. Die Automatisierungslösung soll eine zentralisierte Verwaltung von Kunden und Servern sicherstellen und verwaltet Windows- und Linux-Systeme im selben Panel, wie Parallels-CTO Michael Toutonghi demonstrierte. Die Lösung sei in der Lage »vom kleinen Geschäft bis zu GoDaddy-Größe hochzuskalieren«, wie CEO Steen es ausdrückte.

Parallels Plesk Automation unterstützt weiterhin APS, den Application Packaging Standard, der die Bereitstellung von gehosteten Anwendungen vereinfacht – er ist vor allem durch die 1-Klick-Installationen bei diversen Webhostern bekannt, wo sich in wenigen Sekunden ein Content Management System oder andere Software automatisiert installieren lässt.

Parallels bekräftige auf dem Summit sein Engagement für APS und kündigte gemeinsam mit Runa Capital ein Investmentprogramm an, das Software-Anbieter unterstützen soll, die ihre Programme für APS zertifizieren. Auf diese Weise will man das Angebot an Cloud-Anwendungen vergrößern und dafür sorgen, dass Service-Provider aus einem größeren Bestand leicht auszurollender Services wählen können. APS habe die Chance, die Welt zu verändern, war sich Steen sicher.