Alcatel-Lucent integriert WiFi in seine Netzwerke

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Eine Authentifizierung der SIM-Karte und der nahtlose Übergang zwischen allen Netzwerk-Welten seien die Vorteile der Erweiterung, die der Spezialist für Netzwerktechnik in seiner Architektur vorgenommen hat.

Die digitale Mobilität zieht mit Macht in die Unternehmen ein. Damit nicht nur Mitarbeiter, sondern auch der Arbeitgeber von der mobilen Betriebsamkeit profitieren, hat der französisch-amerikanische Netzwerkriese bei seiner Infrastruktur nachgebessert, um dem veränderten Traffic-Aufkommen gerecht zu werden: Dank der hauseigenen LightRadio-Technologie sei es für Alcatel-Lucent-Kunden künftig möglich, vom WiFI-Firmennetz aus unterbrechungsfrei zu Mobilfunknetzen hin und her zu wechseln.

»Viele Netzbetreiber werden keine Wahl mehr haben. Sie sollten WiFi nutzen, um die Produktivität zu steigern«, betont Parker Moss, im Konzern zuständig für das Wireless Marketing. Die Branche warte deshalb ungeduldig auf die kommende Spezifikation namens Hotspot 2.0, an der die WiFi Alliance arbeitet.

Doch Alcatel-Lucent wollte darauf nicht warten und implementierte schon mal seine LightRadio-WiFi-Technologie. Auf dem kommenden Mobile World Congress in Barcelona werde das Unternehmen ein Live-Netzwerk mit Metro-Zellen und WiFi aufbauen und die Möglichkeiten der Technik demonstrieren. Sie komme ohne speziellen Client auf dem Smartphone bzw. Tablet aus und integriere sich unbemerkt in die fortlaufende Arbeit. Die Netzwerk-Software selektiere automatisch im Hintergrund die jeweils passende Verbindung, wobei die Admins natürlich Vorgaben machen können.

Die Lösung werde intelligente Entscheidungen fällen auf Basis von Abdeckung, Signalstärke, Kosten und Nutzer-Bedürfnissen. Für die Unternehmen gibt es kompakte Basisstationen, die fast überall platziert werden können. Sie sind nicht nur als Metro- sondern auch als Femtozellen einsetzbar.