Wave und CMS zeigen selbstverschlüsselnde externe Festplatten nach Trusted-Computing-Standard

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Von der Einrichtung bis zur Datenlöschung kümmert sich das Verschlüsselungs-Management von Wave um die Verwaltung der sicheren Kryptografie – jetzt auch auf neuen externen Harddisks.

Der Werbe-Slogan »die marktweit erste externe Opal SED«, mit dem die Partner ihre Neuerung verkaufen wollen, sagt Nicht-Eingeweihten erst einmal wenig. Auf den zweiten Blick stellt sich heraus: Opal ist ein sicherer Verschlüsselungs-Standard des Trusted-Computing-Konsortiums, dem mehr als 100 Hersteller angehören.

Die CMS Products Inc. nutzt nun für seine selbstverschlüsselnden Festplatten der Serie »CE Secure DiskVault Wave Edition« eine Software von Wave Systems, die die Harddisks mit Selbstverschlüsselung und Sicherheits-Management ausrüstet. Der Embassy Trusted Drive Manager verwaltete bereits die Selbstverschlüsselungs-Tools für Seagate und Samsung und nutzte dafür ebenfalls den Opal-Standard.  Die neuen Opal-Platten sind nun die ersten externen Drives, die damit arbeiten.

Opal helfe dabei, gesetzlichen Vorschriften und Compliance-Anforderungen zu entsprechen, ohne die Daten für jeden ersichtlich bereitzuhalten, versucht Wave Systems die Wichtigkeit der Technik an CIOs und IT-Manager zu verkaufen. Inbesondere »der zunehmende Einsatz mobiler Technologien, externer Festplatten und Cloud-basierter Lösungen« mache derartige Techniken unbedingt nötig, sagt Eric Kohl von Distributor  Ingram Micro.

Brian Berger, Marketingleiter bei Wave Systems, erklärt in der Unternehmensmitteilung nochmals, was seine Software genau tut: Sie »aktiviert die Lifecycle-Funktionen der Festplatte von der Initialisierung über die Authentifizierung bis hin zur Außerbetriebnahme, damit die Benutzer die Gewissheit haben, dass ihre sensiblen Daten wirklich geschützt sind« – so ist der Drive Manager zugleich Geburtshelfer, Lebensbegleiter und Sterbehospiz für das Laufwerk und alle darauf gespeicherten Daten.

(Bild: So funktioniert der Drive-Manager)

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