Google scheint diverse Hardware-Lösungen auszutesten

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Der Webkonzern arbeitet an wenigstens zwei Prototypen, deren Unterlagen bei der Regulierungsbehörde FCC eingereicht wurden. Eines ist ein Entertainment-System, das andere die nächste Generation eines mobilen Kommunikators.

Obwohl der Konzern mit seinen Hardware-Vorstößen bislang nicht gerade überaus erfolgreich unterwegs ist (Chromebook, Nexus), wird dieser Weg offensichtlich weiter ausgetestet. Die Dokumente bei der Federal Communication Commission (FCC), welche für die Zulassung solcher Geräte zuständig ist, lassen nicht allzu viele Rückschlüsse zu.

Immerhin scheint das Entertainment-Gerät eine Art digitaler Stereoanlage zu sein, die etliche Medien abspielen, sich kabellos mit dem Heimnetz und damit dem Internet verbinden und per Funk die Medien quer durch eine Wohnung streamen könne. So etwas gibt es natürlich schon von einigen Herstellern – aber eben nicht von Google. WiFi und Bluetooth scheinen auf jeden Fall im Prototypen verbaut zu sein. Auch für ein Glasfaser-Gateway hat Google um Erlaubnis nachgefragt. Das würde zu Googles Fiber-Projekt passen, bei dem man in Kansas City testweise Verbindungen mit 1 Gigabit pro Sekunde betreibt.

Mysteriös wirkt der zweite Prototyp, dessen erste unscharfe Bilder wie ein altertümlicher PDA oder eine tragbare Minidatenbank der Frühzeit wirken. Aber es soll ein persönlicher Kommunikator sein, der sprachgesteuert werden könne. Die Rede sei von Google Voice oder Google Talk. Eine Anbindung an das Home-Entertainment-System und das Fiber-Projekt sind denkbar – vielleicht auch als Fernsteuerung. Android- und App-Support wurden ebenfalls angesprochen.