USA: Suchmaschinen-Anfragen stagnieren

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Der Boom der Search Engines und ihr Kampf um den Werbemarkt scheint seinen Scheitelpunkt erreicht zu haben, suggerieren die neuesten Zahlen von Comscore.

In der aktuellen Auswertung amerikanischer Such-Anfragen trennt ComScore feinsäuberlich zwischen verschiedenen Arten der Suche, doch letztendlich bleibt immer Google als der Gewinner stehen.

Doch die Veränderungen gegenüber den Vormonaten sind in jeder der untersuchten Kategorien (direkte Suche oder kontextorientierte Weitersuche) und bei allen Suchmaschinen recht dürftig: sie tendieren zwischen minus 0,4 Prozent (Yahoo) und plus 0,3 (Google), Microsoft Bing und das Ask-Netzwerk kamen mit 0,1 Prozent Veränderung ungeschoren davon, AOL blieb auch im Januar mit Null Prozent Unterschied bei einem Such-Marktanteil direkter Anfragen von gerade mal 1,6 Prozent.

Google nimmt mit 66,2 Prozent den Großteil des US-Suchmarktes für sich in Anspruch, Microsoft verharrt auf 15,2 Prozent mit weitem Abstand auf dem zweiten Platz, Yahoo mit 14,1 auf dem dritten.

Im Januar seien 17,8 Milliarden Suchanfragen gestartet worden, 11,8 Milliarden davon über Google. Gemeinsam mit Partner-Websites sei es sogar zu 20 Millionen Queries gekommen – an den Marktanteilen verändert sich jedoch kaum etwas.

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