Taiwaner wollen den Markt mit Billigtablets testen

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Die asiatischen PC-Hersteller scheinen mehr oder weniger koordiniert den Markt der Schwellenländer mit günstigen 300-Dollar-Tablets bedienen zu wollen.

Falls China, Indien, Brasilien, Indonesien und weitere aufstrebende Länder von Taiwan aus tatsächlich mit 299-Dollar-Tablets (zumeist Android-Modelle) geflutet werden, dann dürfte es in der Folge auch Auswirkungen auf die entwickelten Märkte haben. So war es schließlich auch mit den günstigen Edukations-Notebooks, die letztlich eine Schwemme von billigen Netbooks auslösten, von der alle Kunden in Industrieländern profitierten.

Zum einen finden solche Budget-Modelle schnell auch ihren Weg nach Europa, zum anderen übt eine derartige Preisschwelle schnell auch Druck auf die mittelere Tablets aus. Hochpreisige Produkte wie iPad 2 und 3 oder Galaxy dürften davon unberührt bleiben.

Von den Plänen der PC- und Auftragshersteller in Taiwan berichtete gerade das Branchenblatt Digitimes. Demnach sehen die Fabriken eine gute Chance, die durch nachlassende Netbook-Nachfrage freigewordenen Kapazitäten durch günstige Tablets wieder auslasten zu können. Die Ultrabooks sind dafür generell zu teuer und werden es nicht auf zweistellige Millionenstückzahlen bringen.