Titanisch: 1,8 Terabyte-SSD im Notebook

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Weder besonders schön noch besonders reisefreundlich, dafür aber mit maximalen inneren Werten: Maingear baut mit dem Titan 17 ein mobiles Rechenmonster.

Der PC-Hersteller hat den klassischen »Schlepptopp« im 90er-Jahre-Design wiederbelebt: Von Außen klobig und wenig beeindruckend, sollen nur seine inneren Werte überzeugen und ihn fit für besondere Aufgaben machen. Die Basis des »Maingear Titan 17« bildet der überaus leistungsfähige 6-CoreDesktop-Prozessor Core i7-3960X von Intel. Er kann auf bis zu 32 GByte Speicher zugreifen und die Daten auf Wunsch zur neuesten Nvidia-Grafikkarte übertragen.

In die drei Laufwerksschächte des mobilen 5,5-kg-Großrechners passen wahlweise entweder drei 600 GByte große Solid State Drives (SSD), was sich zu besagten 1,8 TByte addiert, oder drei 750 GByte fassende HDDs, was eine Festplattenkapazität von 2,25 TByte ergeben würde. Ob auch eine gemischte Bestückung möglich wäre, geht aus den technischen Daten des Herstellers nicht hervor. Das Display hat eine 17,3-Zoll-Diagonale. Erwähnenswert noch die doppelten USB 3.0-Ports (neben den 2.0-ern), FireWire und eSATA-Ports.

Der Titan lässt sich über die Homepage des Herstellers ordern, die Auslieferung beginne im März. Sein Systempreis geht bei 3.500 Dollar los, doch wer zum besten Core i7, 32 GByte RAM, 1.8 TByte SSD, Windows 7 HP und Nvidia GeForce GTX 580M (mit 2 GByte) greift, darf gleich mal 8.264 Dollar berappen. Dafür sei laut Maingear der Titan 17 auch der schnellste Laptop im Markt. Das geht natürlich auf Kosten der Akkulaufleistung, an der auch vier Lüfter zerren, die mit dem Abtransport der Leistungswärme beschäftigt sind.