G Data: »Online-Virenscanner helfen nicht«

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In etwas vorsichtigeren Worten formuliert G-Data-Mitarbeiter Eddy Willems die Gefahr der Überschätzung von Online-Virenscannern – diese würden Schadcode zwar entdecken – aber mehr würden sie nicht schaffen.

Die »Multi-Online-Virenscanner« wie VirusTotal.com seien bei Internetnutzern zwar sehr beliebt, um herauszufinden, ob Webseiten oder einzelne Dateien mit Schadcode verseucht seien, setzt G-Data-Blogger Eddy Willems in
seinem neuen Beitrag
an.

Das Prinzip, durch diese Online massierte Anzahl von verschiedenen Virenscan-Engines rechtzeitig über Bedrohungen informiert zu werden, sei im Grunde gut – Willems nennt zahlreiche Services, die so oft schneller auf dem neuesten Stand sind als viele Antivirenprodukte.  Gut an den Online-Scannern sei beispielsweise, dass ihre Funktionsweise nicht einfach durch »Script Kiddies« (als Hacking-Amateure) umgangen werden könne.

Nur fortgeschrittene Angreifer könnten verhindern, dass ihre Schadcodes an die Online-Scan-Services zum Test in deren Sandboxes weitergeleitet würden. Doch oft würden die Cyberkriminellen noch versuchen, selbst solche Scanservices vorzutäuschen.

Die echten Services seien gut – doch sie gäben nur einen ersten Hinweis darauf, ob eine Infektion mit einem Computerschädling vorliege oder nicht. Mehr als ein Anhaltspunkt sei das nicht, betont Willems, und beginnt mit der Vermarktung vollwertiger Sicherheitspakete seines Arbeitgebers – die eben mehr täten als nur Hinweise zu geben.

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