DOSSIERS

Das ganze Netzwerk als virtuelle Maschine
Der neue Ansatz DVNI macht auch alle Netzwerk-Komponenten zu abstrakten Gebilden – letztendlich ist die Hardware-Architektur irrelevant und kann beliebig skaliert werden. Selbst die Netzwerk-Topologie und die Netz-Adressierung von echten wie virtuellen Geräten ist nichts anderes als ein aus Software-Clusters zusammengesetztes System.
Die Netzwerk-Virtualisierer von Nicira wollten mit ihrer aktuellen Aussendung einmal klarstellen, dass zahlreiche Netzbetreiber und Internet-Provider ihre Rechenzentren schon lange nicht mehr selbst in jedem technischen Detail entwerfen: Ein dünner Software-Layer für die Netzwerk-Virtualisierung von Telekomriesen wie AT&T und NTT oder von Webhostern wie Rackspace übernehme all die zuvor nötige Netzwerksteuerung. Rechenzentren könnten mit Niciras Lösungen beliebig um neue Hardware-Komponenten erweitert werden, ohne zu viel daran oder am ganzen Netz herumzukonfigugrieren.
Was nun so einfach klingt, setzt sich im Hintergrund allerdings aus recht komplexen Theorien und deren Umsetzung zusammen.







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