BKA-Studie: Vorratsdatenspeicherung ist überflüssig

Big DataData & StoragePolitikRechtSicherheitSicherheitsmanagementStorageÜberwachung

Das Mitloggen von Verbindungsdaten und Informationen ohne Anlass werde in der Regel von Ermittlern nicht benötigt , erklärt eine Studie de Bundeskriminalamtes.

Die Website Gulli.de, die regelmäßig über unsinnige Netzpolitik der Regierung lästert, hat sich offenbar gefreut, dass das Bundeskriminalamt nun selbst erkennen muss: Vorratsdatenspeicherung ist unnötig.

Demzufolge benötigen Ermittler keine Verbindungsdaten – denn in 80 Prozent der Fälle hätten die zuständigen Provider auch ohne Speicherpflicht die nötigen Informationen herausgegeben. Die Studie analysierte 5082 Ermittlungsverfahren von März 2010 bis April 2011, bei denen das BKA Telekommunikationsprovider zur Mithilfe aufgefordert hatte. In 90 Prozent der Anfragen sei es um IP-Adressen gegangen.

Die Erfolgsrate der Polizei sei auch ohne Datenspeicherung sehr hoch gewesen – ein neues Gesetz dazu sei also nicht notwendig.

(Bildquelle: Dustin Lyson – Fotolia.com)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen