Samsung und Corning gründen Joint-Venture für kratzfeste OLED-Displays

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Der Hersteller der bekannten »Gorilla«-Gläser und der Weltmarktführer bei der Herstellung von Displays tun sich zusammen, um ihre Techniken zu vereinen.

Samsung, technisch und wirtschaftlich allen anderen Anbietern von OLED-Anzeigen überlegen, und Corning, Produzent des robusten Gorilla-Glases (das in nahezu allen modernen Smartphones eingesetzt wird), haben eine Vereinbarung unterzeichnet, in Korea ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen.

Das, so berichtet der Hersteller aus dem Ort Corning im US-Bundesstaat New York, stelle künftig spezielle Glassubstrate für OLED-Displays her. Die neue Art von Displays solle in Mobilgeräten und größeren Einheiten (wie Notebooks oder Fernsehern) von Samsung und anderen koreanischen Herstellen eingebaut werden.

Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren bei der Fernsehproduktion zusammen. Am Freitag erneuerten sie zudem ihre Lizenzvereinbarung – Samsung darf für seine Produkte die Corning-Glastechnik noch fünf weitere Jahre benutzen. Corning wird zudem weiterhin fertige Bildschirmgläser an die Koreaner liefern.

Diese Veröffentlichungen gerieten just einen Tag vor Cornings Bekanntgabe der Jahreszahlen und Zukunftsaussichten an die Presse. Der Glasfabrikant erwartet durch seine »Innovationen« (Achtung, das ist das Unwort des Jahres! )  einen Umsatzschub auf zehn Milliarden US-Dollars im Jahr. Zu den genannten Innovationen zähle auch das verbiegbare Glas – wohlgemerkt nicht die bereits lange in Forschungen gezeigten verbiegbaren Plastik-Displays.

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