ADVA verbindet optische und paketorientierte Netzwerke

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Eine neue Lösung der ADVA Optical Networking AG soll die schnelle optische Übertragung  in Glasfasernetzen und die traditionellen elektrischen Datenpakete so miteinander so verbinden als handle es sich um eine einzige Netzwerkschnittstelle.  

Eine erweiterte Netzsteuerung soll ein „nahtloses Zusammenspiel  zwischen Netzebenen“ erlauben. Die neue Schnittstellenfunktion (das »User Network Interface« oder UNI) für das Switching beider Netzwerktechniken (»Generalized Multi-Protocol Label Switching« oder GMPLS) durch die Lösung RAYcontrol von ADVA verbindet die paketorientierte Netztechnik mit optischer Übertragungstechnik.

Das Netz könne so den optischen Anteil der Übertragung als virtuelle Topologie des Paketnetzes darstellen – die Lichtleitung wird zu einer virtuellen Paketebene modifiziert.

So könnten optische Geräte wie IP/MPLS-Router etwa ins IP-Netz integriert werden – Telekommunikationsdienste könnten so »in bisher unerreichter Geschwindigkeit und Einfachheit« bereitgestellt werden. Sogar Netzwerkspezialist Juniper Networks ist begeistert und schickt seinen Vice President Luc Ceuppens vor, der ADVAs Technik öffentlich als »Meilenstein« loben darf.

Die Routenplanung zwischen den verschiedenen Netzebenen erfordere Kommunikation über eine standardisierte Schnittstelle – weshalb die Internet Engineering Task Force (IETF) einst die GMPLS-UNI-Schnittstelle entwickelt und standardisiert habe. Die neue ADVA-Steuerung schaffe die nötige Kommunikation nun automatisch, ohne zusätzliche manuelle Eingriffe zu benötigen, erklärt ADVA.

Doch wie das Produkt RAYcontrol genau funktioniere, das sei natürlich ein streng gehütetes Betriebsgeheimnis.

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