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Touchscreen funktioniert auch bei Störstrahlungen und Explosionen

Statt kapazitiver Technik wie bei Tablets üblich setzt der bayerische Hersteller auf resistive Touchscreens mit eigener patentierter Glas-Film-Glas-Beschichtung.

von Manfred Kohlen 0

Mit dem 24-Zoll Touchscreen GFG ULTRA will der Hersteller aus Hofolding bei München die Anforderungen in explosionsgefährdeten Umgebungen erfüllen. Seine Mikroglasschicht sei besser gerüstet für derartige Umgebungen als die herkömmlichen Touchsceens, behauptet Interelectronix.

Das Unternehmen betont, ein Patent für die Beschichtung zu besitzen – damit kann es die Nachfrage nach »großen Diagonalen im industriellen Umfeld«, also solche zur Prozessvisualisierung oder im anspruchsvolleren »Explosionsbereich« etwa in chemischen Labors befriedigen.

Auch für Umgebungen mit viel Gas und Staub könne man den speziellen Bildschirm nutzen. Die Oberfläche aus Borsilikatglas sei  absolut robust, also »kratz-, säure-, chemikalien- und temperaturbeständig«. Auch eine elektrische Aufladung, wie man sie bei herkömmlichen Polyesteroberflächen finde, entfalle durch die äußere Mikro-Glasschicht des GFG-Monitors.

Die Bedienung mit Finger, Handschuh oder Stift sei in jeder Umgebung bei Temperaturen zwischen Minus 25 und plus 70 Grad Celsius möglich. Interelectronix ist stolz, sein Technik auch im miltärischen Bereich einsetzen zu können: »Auch mögliche Störstrahlungen anderer Geräte behindern die Glas Film Glas GFG Touchscreens nicht, denn sie weisen eine so hohe EMV-Verträglichkeit auf, dass Sie selbst für die sensible Wehrtechnik eingesetzt werden«.

 

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