Microsoft und Google verhärten den Browser-Krieg

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Die Kampagnen der beiden Gegner versuchen sich gegenseitig Kunden abzujagen und zu erklären, der jeweils eigene Web-Browser sei schneller und sicherer.

In einem neuen Blogposting konzentriert sich Microsofts IE-Manager Ryan Gavin darauf, die Sicherheit des Microsoft-Browsers in den Vordergrund zu stellen. Der Datenschutz stehe weit vorne: »Browsen ohne gebrowst zu werden« betitelt Gavin seinen wichtigsten Punkt. Die »Tracking protection« und andere Datenschutzfunktionen seien besser als vergleichbare Funktionen anderer Browser. Geschwindigkeit stehe an zweiter Stelle und das einfache »Festpinnen« von Webadressen auf den Desktop zählt er als wichtigste Usability-Funktion auf. Auch das Abhalten externer Gefahren und »ein schöneres Web« schweben Gavin als wichtig vor. Details allerdings nennt er kaum – es geht vor allem ums Image.

Google harkt vehement zurück. In Deutschland etwa freut man ich darüber, vom BSI als der sicherere Browser empfohlen zu werden, weltweit fasste man kürzlich alle Datenschutzrichtlinien zu einer einzigen zusammen, um  den Kunden einen einheitlichen Datenschutz zu vermitteln.

Und so gehen die Argumente zwischen den beiden hin und her – Google veröffentlichte Werbevideos über die Sicherheit seiner Dienste und Programme und versandte Pressemitteilungen. Microsoft schlägt heute mit seinem Blogposting zurück. Weitere Aktionen beider Kontrahenten sind in Kürze zu erwarten.

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