Das ging schnell: Kinect für Windows schon fertig

DeveloperIT-ProjekteKomponentenSoftwareWorkspaceZubehör

Microsofts Bewegungssensor-Technik, die auf der Spielekonsole Xbox ihr Debut feierte, wird ab sofort für Windows-Rechner zugänglich. Hier werden vor allem professionelle Lösungen weit ab vom Spielegeschäft angepeilt.

Microsoft plante, ein Entwicklerkit (SDK) für Kinect zu bringen, sobald die Hardware ihre Serienreife erlangt hat (wir berichteten). Überraschend teilte der Konzern mit, dass es seit gestern so weit sei: Kinect for Windows steht, Programmierer wie Nutzer können sich subito darauf stürzen.

Interessant ist, dass Microsoft mit Kinect eher Klassen- und Vortragsräume anpeilt. Daher hat die Research-Abteilung des Konzerns bereits ein neues Nutzerinterface entwickelt, bei dem zwischen diversen (Mobil-) Geräten und einem Großbildschirm die Daten hin und her geschoben und die Eingaben via Kinect erledigt werden (wir berichteten).

Auf ihrem Next-Blog kündigte Microsoft an, dass ab heute die Windows-Version des Motion-Controllers nebst Kinect SDK 1.0 zu haben sei. Die Sensoren verfolgen die Bewegungen aller Gliedmaßen. Zusätzlich könne eine Kamera alle Objekte wahrnehmen, die knapp einen halben Meter vor das Gerät gehalten werden. Damit sind dann bestimmte Subroutinen bei vordefinierten Objekten auszulösen.

Microsoft verspricht eine ordentliche Treiber-Stabilität, Fehlerbehebungen bei Runtime und Sound, eine Erweiterung der Sprach-Komponenten, um eine bessere Stimmerkennung zu erlauben.
Kinect for Windows werde ab sofort in gleich zwölf Ländern für 249 Dollar angeboten. Schüler, Studenten und Lehrer sollen es für 149 Dollar bekommen. In die kommenden Windows-8-Notebooks soll Kinect laut Planung vorab integriert werden(wir berichteten).