Sony-Führungswechsel: Howard Stringer geht, Kazuo Hirai übernimmt

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Der bisherige Chef des Sony-Konzerns wird nach 4 Quartalen mit roten Zahlen abgesetzt. Nachfolge wird der bisherige Chef des Spielegeschäfts von Sony.

Kazuo Hirai als Veteran des Paystation-Geschäfts von Sony übernimmt ab April die Gesamtführung des japanischen Elektronikmultis. Dies meldet Wall-Street-Journal-Autor Daisuke Wakabayashi aus Tokio.

Hirai habe Sonys Videospielegeschäft wieder in die schwarzen Zahlen gebracht – das soll er nun auch mit dem Gesamtkonzern tun, erwarten die Aktionäre. Mit Samsungs Geschwindigkeit und Produktionsmacht oder mit Apples Innovationskraft könne der angeschlagene Sony-Konzern nicht mehr mithalten, erklärt Wakayabashi in seinem Bericht.

Hirais Umsetzung des Playstation Networks habe den Hersteller aus der reinen Hersteller-Ecke in ein ertragreiches Geschäft mit zahlenden Abonnenten geführt – obwohl es zu großen Sicherheitsproblemen mit schlechtem Ruf rund um das Network gekommen war, war Hirai finanziell recht erfolgreich.

Sein Ziel sei, den Konzern wieder zu seinem alten Image als technisch »cooles« Unternehmen zurückzuführen. Mit der Einführung neuer Technologien sei Sony in letzter Zeit einfach zu langsam gewesen.

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