IBM übernimmt einen App-Hersteller

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Um das Geschäft mit Unternehmens-Apps zu stärken, kauft sich der Technologiekonzern das Softwarehaus Worklight zu.

Um schon bald schneller und mehr geschäftliche Apps veröffentlichen zu können, hat sich IBM heute mit der privaten israelischen Entwickler Worklight geeinigt. Der Kaufpreis oder nähere Details der Übernahme wurden aber nicht veröffentlicht. Jedenfalls geht demnächst das gesamte App-Portfolio der Israelis auf Big Blue über. Damit verfüge man auf einen Schlag über etliche native, webbasierte und HTML5-kompatible Werkzeuge für eine ganze Reihe von Plattformen. Darunter seien ausgewachsene Server-Tools, Konfigurations-Helfer und Zugangsrechte-Apps.

Gleichzeitig veröffentlicht IBM heute eine neue App, die bislang im Betastadium war: Der Endpoint Manager für Mobilgeräte erweitert die existierende BigFix-Infrastruktur (zugekauft in 2010) um die Möglichkeit, Management und Security auch auf alle möglichen mobilen Endgeräte zu erweitern. Optik und Kontrollen der Software seien von Desktop und Notebook her vertraut.

Die Endpoint-App dürfen IT-Admins selber von ihren mobilen Computern aus nutzen (unter iOS, Android, Symbian, Windows Mobile), um andere mobile Einheiten zu kontrollieren, abzusichern und zu konfigurieren. Bei Bedarf können sie Daten von verlorenen Einheiten löschen, ganze Laufwerke verschlüsseln, Regeln für die Passwortvergabe etablieren oder auch VPN-Netzwerke einsetzen.