Amazons S3-Clouddienst schwimmt auf Erfolgswelle

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Der Webkonzern zog soeben Bilanz für das Jahr 2011. Stolz war man insbesondere über das hauseigene Cloudprodukt S3, denn in nur einem Jahr konnte man die Zahl der gespeicherten Objekte verdreifachen.

»Wir bearbeiten mittlerweile in der Spitze pro Sekunde über 500.000 Anfragen«, teilt Jeff Barr im Firmenblog mit. Er ist bei Amazon der Evangelist für Webdienste.
Barr freut sich darüber, dass der S3-Dienst zunehmend populär im Geschäftsbereich werde. Man habe dafür auch jahrelang die Enterprise-Möglichkeiten ausgebaut. Geholfen habe auch kürzlich der Start des AWS Storage Gateway (wir berichteten).

Der Erfolg hat allerdings auch eine Schattenseite: Neben Firmen haben auch Spammer das Potential von S3 entdeckt. Insbesondere die auf Facebook aktiven Werbeschleudern würden neuerdings gerne die kostengünstige Amazon-Plattform nutzen, berichtete jüngst F-Secure. Via S3 könnten sie zum Teil auch die Schutzmaßnahmen von Facebook unterlaufen.