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Sicherheits-Tipps für Smartphones

Die rasante Verbreitung von Smartphones in Unternehmen lockt auch Datendiebe und Malware-Programmierer an. Der slowakische Security-Spezialist Eset gibt Tipps, wie sich die Mobilgeräte vor Angriffen schützen lassen.

von Mehmet Toprak 0

Smartphones galten bisher nicht als besonders gefährdet durch Malware-Attacken oder Viren. Doch infolge der rasanten Verbreitung der Geräte bei Unternehmen und Geschäftsleuten steigt auch bei den Mobilgeräten die Gefahr. Denn viele Businessanwender haben Unternehmensdaten wie Kontakte oder Präsentationen auf dem Gerät gespeichert. Hinzu kommt die Einbindung der Smartphones in Unternehmensnetzwerke. Das alles macht die Mobiltelefone zu einem lohnenden Angriffsziel für Malware-Programmierer.

Das Thema Mobile Security gehört deshalb auch auf der CeBIT 2012 wieder zu denen, die in den Mittelpunkt des Interesses rücken. So beispielsweise im Rahmen des Schwerpunktthemas Sicherheit in Halle 12. Hier werden Branchengrößen wie Sophos, Kaspersky, Bit Defender, Trend Micro und McAfee ihre Produkte zeigen, darunter auch Software zum Schutz von Mobilgeräten.

Nur Symantec tanzt aus der Reihe und präsentiert sich in Halle 2. Auf eine Sicherheitssoftware für Mobilgeräte muss der Symantec-Kunde aber trotzdem nicht verzichten.

Eset Mobile Security soll Smartphones vor Malware-Attacken und Datendieben schützen.

Infizierte SMS-Trojaner

Mittendrin in der großen Security-Schau: das slowakische Sicherheitsunternehmen Eset, das mit seinen eigenen Lösung Mobile Security um Kunden wirbt.

Die Experten von Eset behaupten, dass 2012 nicht nur soziale Netzwerke und Windows 7, sondern eben auch Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs ins Visier der Hacker und Schadcode-Programmierer geraten werden.

Das schnelle Wachstum von Android macht die entsprechenden Geräte für Hacker besonders attraktiv, weil sie mit einem Angriff sehr viele Anwender gleichzeitig erreichen. Schon 2011 soll es laut Eset eine Reihe von Attacken auf Mobilgeräte gegeben haben. Als Beispiel nennt Eset infizierte SMS-Trojaner, die Textnachrichten an teure Nummern versendet haben.

Anwender unterschätzen die Gefahr

Gefährlich wird die Situation auch deshalb, weil viele Anwender die Gefahr im Mobilbereich noch auf die leichte Schulter nehmen. Sie haben zwar Security-Software auf dem PC oder im Unternehmensnetzwerk installiert, nehmen es aber bei Smartphones nicht so genau mit der Sicherheit.

Deshalb ist es auch möglich, dass laut Eset über 30 Prozent der digitalen Schädlingen als ganz gewöhnlicher Download aus dem Android-Markt auf einem Handy landen. 37 Prozent der digitalen Schädlinge werden per SMS verteilt. Und 60 Prozent der Schadcode-Attacken verwandeln die Smartphones in Zombies in einem Botnet. Ein Virenscanner würde solche Attacken normalerweise verhinden.

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