Netz-Sicherheit: MetaFlows startet mit günstigem SaaS-Produkt

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Das »MetaFlows Security System« nutzt eine Kombination aus Open Source und proprietären Technologien, um die Sicherheit im Unified-Netzwerk zu verbessern.

MetaFlows ist ein Startup, welches sich von Anfang an um das Sicherheitsmonitoring im LAN gekümmert hat. Das neue System wird in Form eines Software-as-a-Service-Produkts (SaaS) angeboten. Vorteil: Es sei auf allen möglichen preiswerten Hardware-Geräten installierbar und könne auch deren Netzwerk-Traffic überwachen, Eindringlinge entdecken und alle seltsamen Vorkomnisse aufzeichnen und analysieren.

Das MetaFlows Security System (MSS) ist im wesentlichen cloudbasiert und komme daher mit schlanken lokalen Software-Agenten aus, deren Sensoren alle Netzwerk-Events auffangen und die entscheidenden Daten zum Hauptsystem in die Cloud überspielen, wo die eigentliche Analyse, Sortierung und Priorisierung stattfinde. Der Kunde könne diese Ergebnisse über ein abgesichertes Web-Interface sichten.

Zu den Software-Agenten gehört auch der Spezialist BotHunter, ein IDS-Programm (Intrusion Detection System) in Lizenz von SRI International, welches gezielt das Netz bewacht, um aktive Eindringlinge zu verbellen. In Ergänzung bietet MetaFlows noch einen Honeypot-Client an, der als Täuschkörper etwaige Angreifer ablenken soll.

Zu den Kosten macht MetaFlows folgende Rechnung auf: Ein Administrator kostet üblicherweise um die 80.000 Dollar im Jahr, eine Einsteiger-IDS-Appliance schlägt mit rund 20.000 Dollar zu Buche – plus einer Jahresgebühr von etwa 4.000 Dollar für den Dienst. Zum Vergleich kostet die MetaFlows-Appliance nur 2.000 Dollar in der Anschaffung und 99 Dollar pro Monat Servicegebühr. Auch auf der Admin-Seite werde der Kunde eine Entlastung spüren.