Security-Unternehmen streiten sich um angeblichen Android-Trojaner

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Ist es Malware oder nicht? Während sich Sicherheits-Anbieter um die Definitionen streiten, weiß der Anwender undabhängig von der verwendeten Security-Software, dass Software s3ene privaten Daten ausspäht.

Während Symantec vor einer Schadsoftware warnt, die sich angeblich in Applikationen auf dem Android Market befindet, will die Mobile-Security-Firma Lookout eher abwiegeln. Nicht ein Schädling, sondern eine Werbe-Software befände sich in den Apps.

»Das ist keine Malware«, berichtigt Lookout in seinem Blog die Warnung von Symantec – dieser zufolge habe sich der »Schädling« schon fünf Millionen Mal verbreitet. Auch in einem heutigen Update der Meldung von Freitag bezeichnet  Symantec das Programm noch als Trojaner, doch das Risiko durch »Counterclank« wird inzwischen auf »niedrig« eingestuft.

Lookout nennt den Eindringling »Apperhand«. Er sei in zahlreichen Software-Entwicklungskits versteckt und rufe ein Werbenetzwerk auf. Die vermeintliche Malware ist also eine »Adware« – sie richtet keinen Schaden an, spioniert jedoch das Nutzerverhalten aus.

Obwohl die Software zahlreiche Grenzen in Bezug auf den Datenschutz überschreite, sei sie eben keine Malware. Man beobachte dies seit einiger Zeit sehr genau und werde es weiterverfolgen – doch ganz egal, ob es Malware sei oder nicht, sehe man einen fortschreitenden Trend der Industrie zur Bespitzelung der Anwender – und werde vor Software warnen, die sich entsprechender Mittel bediene.

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