Apple möchte seinen Ruf verbessern

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Apple-Chef Tim Cook reagiert erstmals auf Zeitungsberichte über schlechte Arbeitsbedingungen bei Zulieferern – und tritt zum Beweis der »Fair Labor Association« bei.

Als die New York Times vergangene Woche berichtete, Apple habe die menschlichen Kosten der iPad-Herstellung in China in den Preis eingerechnet, ging das Steve-Jobs-Nachfolger TimCook offenbar zu weit. Dem Artikel war eine Explosion in einer Fabrik im chinesischen Wunnan mit Todesopfern vorausgegangen. TimCook habe deshalb nun Apple als Mitglied in der Fair Labor Association angemeldet, schrieb daraufhin das Wall Street Journal.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger pflegt Cook einen offenen Kommunikationsstil und schrieb nun eine lange E-Mail an all seine Mitarbeiter. Man mache sich »um jeden Mitarbeiter in unserer Lieferkette« Sorgen, hieß es in dem Brief, den das Blog »9to5mac« veröffentlichte.

Im Brief nennt Cook mehrere Fälle – und was Apple dagegen tue, dass Mitarbeiter ausgenutzt würden. Man werde die Anzahl der Inspektionen bei den Zulieferern nochmals erhöhen. Immerhin habe man die Arbeitsbedingungen bei vielen Mitarbeitern schon verbessern können und werde die eigenen Werte weiter hochhalten. Um zu sehen, wie verantwortungsvoll Apple mit den Zulieferern und deren Angestellten umgehe, habe man sogar eigene Responsibiliy-Webseiten eingerichtet, in denen über den Fortschritt berichtet werde. Der neue Fortschrittsbericht für 2012 über die vergangenen Audits steht nun online.

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