LG verringert die Quartalsverluste

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Im 4. Quartal 2011 hätten Mobilgräte, 3D-Fernseher und Apple-Auftragsarbeiten bei Displays wieder für Auftrieb gesorgt. Ganz aus der Verlustzone heraus ist G jedoch noch nicht.

LG Electronics wackelt sei Jahren zwischen tiefroten und hochschwarzen Zahlen hin und her. 2006 und 2007 ging es dem Konzern recht schlecht, 2008 vervielfachte das Unternehmen seine Profite, und so ging es weiter auf und ab. Inzwischen jedoch hellt sich das Bild wieder auf: Wie Börsendienst Bloomberg von der aktuellen Quartalszahlen-Bekanntgabe in Seoul berichtet, werden die Verluste wieder kleiner – vor allem 3D-Fernseher und Nachfrage bei Mobilgeräten zögen das trudelnde Schiff wieder aus dem Wasser.

Die Firma meldet 6,3 Milliarden koreanische Won Quartalsverlust (5,6 Millionen US-Dollars), das aber ist weitaus weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, an dem 286,5 Milliarden rote Won gemeldet wurden. Analysten hätten für dieses Quartal sogar mit fast 84 Milliarden Won Miesen gerechnet, erkennt Bloomberg die Leistung von LG an.

Das traditionelle Fernsehgeschäft trudle weiter abwärts, doch die Display-Produktion für Apple (LG ist neben Samsung der zweitgrößte Hersteller von Apple-Displays) sowie die zunehmende Bereitschaft, sich einen 3D-Fernseher zu kaufen, sind die Hoffnungshalme, an die man sich bei LG klammern kann.

Durch den Erfolg mit 3D-TVs, Smartphones und Tablets könne man den Abstand zum größten Widersacher Samsung wieder einholen, zitiert der Wirtschaftsdienst einen koreanischen Börsen-Analysten. Dieser habe auch erklärt, LG beginne langsam wieder, sich von der Konkurrenz durch neue Features zu unterscheiden.

Im Gegensatz zum spendablen Widersacher Samsung setzt LG jedoch eher auf Kostensenkung: Der Konzern will dieses Jahr die Ausgaben um 15 Prozent senken.

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