Japaner starten Nintendo Network

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Nicht etwa das klassische Netzwerk-Geschäft lockt den Entertainment-Konzern an, es soll auch keine Plattform für Online-Gaming sein, sondern hinter Nintendo Network verbirgt sich eine Art App-Store.

Vor einiger Zeit gab es in der Branche schon einmal das Gerücht, Nintendo arbeite an einem Online-Shop für Software. Dann verstummten die Hinweise. Statt dessen machte der Konzern Schlagzeilen mit seinem Absturz: Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Nintendo kaum mit dem Geldzählen hinterher kommt. Statt dessen häufte der Konzern fast 1 Milliarde Verlust auf (wir berichteten). Als Befreiungsschlag wird die im Laufe des Jahres erwartete Wii-U-Konsole gesehen.

Um die Kunden bis dahin bei der Stange zu halten und möglichst die schleppenden Verkäufe der mobilen 3DS-Konsole anzufachen, wird nun offiziell Nintendo Network in Stellung gebracht. Hier sollen die Kunden Apps, Add-Ons und Zusatz-Level und -Material finden, kaufen und herunter laden. Zudem werde das Network durch einige Dienste angereichert, die eine Kommunikation zwischen den Nutzern erlaubt, Wettbewerbe unter den Kunden zulässt und wohl auch weitere Aspekte eines sozialen Netzes einführen wird.

Laut Nintendo stehe die Infrastruktur für eine digitale Distribution bereits. In Japan gehe der Shop demnächst online, wahrscheinlich mit einem Paukenschlag wie Final Fantasy für Nintendo 3DS.