Toshiba will den Markt für eBooks erobern

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Mit dem »BookPlace DB50« und einem angegliederten Shop feiert der Computerhersteller in Japan gerade Premiere: Ab März sollen bereits 100.000 eBooks aus dem Hause Toshiba geben.

Damit belässt es der Hersteller im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht beim reinen Bau der Hardware, sondern kümmert sich mit eigenem Online-Buchshop gleich auch um den nötigen Lesestoff. Das BookPlace DB50 werde schon im Februar vom Band laufen. Bis zum Verkauf außerhalb von Japan werde es aber noch einige Zeit dauern.

»Es ist wichtig, vernünftige eReader zu haben, damit mehr Menschen digitale Bücher ausprobieren«, argumentiert Toshibas Tablet-Chef Tadahiro Nagashima. Das Lesegerät sei also nur Mittel zum Zweck, denn vor allem der BookPlace-Webshop soll Umsätze und Kunden generieren. Das vorgegebene Ziel: Bis März 2016 mindestens 1,5 Millionen aktive eBook-Abnehmer an sich gebunden zu haben. Übrigens gibt es bei BookPlace auch Apps für Android- und Windows-Geräte. Damit werden Leser nicht an den Toshiba-Reader gefesselt. Eine internationale Verbreitung ist ebenfalls vorgesehen – der US-Ableger befindet sich bereits im Aufbau.

Um gegen die vielen Konkurrenzprodukte im Markt bestehen zu können, zeichne sich der DB50 durch schnelle Antwortzeiten, leichte Bedienbarkeit und richtige Navigations-Knöpfe aus. An Speicher bringt der 11 Millimeter dünne Reader intern 8 GByte mit. Als Betriebssystem werde eine Linux-Variante eingesetzt. Das Display sei ein farbiger 7-Zoll-Touchscreen. WiFi-Modul und Webbrowser sind ebenfalls serienmäßig. Umgerechnet kostet das 330 Gramm leichte Gerät etwas unter 250 Euro, wobei ein Gutschein für den Bezug von einigen eBooks inkludiert sei.